Die Sogenannte Anarchistische Musikwirtschaft
Wer wir sind
Die 2012 gegründete Sogenannte Anarchistische Musikwirtschaft ist eine 18-köpfige Bigband mit Holz- und Blechbläsern, E-Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang. Wir haben in unterschiedlichen Projekten, Bands und Orchestern gespielt, arrangiert und komponiert.
Was wir machen
Die Sogenannte Anarchistische Musikwirtschaft ist Berliner Blas-Pop-Punk mit der Kraft eines Bulldozers. Der Name ist Programm: geblasene Anarchie zwischen Ernst und Wahnsinn, mal politisch, mal lässig – mal ernst, mal spaßig. Energiegeladen, mit voller Hingabe und fast immer tanzbar preisen wir das Leben. In unserer Musik erkunden wir Stilistiken, Möglichkeiten und Risiken, bringen scheinbar Widersprüchliches zusammen und erschaffen mit eigenen Arrangements einen unerhörten Sound. Bei uns treffen Deichkind auf Ton Steine Scherben, Prokofjew auf Trettmann und Britney Spears auf Blasmusik. Treibende Rockmusik, tanzbare Balkanbeats, funkige Grooves und hymnisches Pathos vereinen sich zu einem Gesamtprogramm. Eisler als Erfinder der Punkmusik ist dabei Fundament und Brücke zugleich. Live bieten wir Anlass zu politischer Assoziation. Und wenn es mal wieder zu gemütlich wird, feuert unser musikalischer Leiter und Chefmoderator seine rhetorischen Salven voller Wortwitz und ungeahnter dialektischer Wendungen in die Runde.
Wo wir herkommen
Die Proteste der Siebziger und Achtziger in Deutschland brachten eine Bläserbewegung hervor, die für unser heutiges Musizieren einen großen Einfluss hat. Vorreiter dieser Bewegung war das Sogenannte Linksradikale Blasorchester. Neben ihrer avantgardistischen Herangehensweise an die Musik, hatten gesellschaftspolitische Fragen und linke Protestbewegungen einen großen Einfluss auf ihr Wirken. Die soziale Frage spielte ebenso eine Rolle wie grüne, anarchistische und libertäre Ansätze. Handwerklich reichte das Spektrum von frischem Getröte bis zu ambitioniertem Klang.
Wo wir spielen
Wir sind in den Tanzsälen der Republik ebenso zuhause wie in der Waldbühne. Wir spielen in Clubs und Hausprojekten, auf Straßenfesten, in Kommunen auf dem Land, bei Vernissagen und Lesungen oder auch zur Hochzeit. Programmatische Projekte mit befreundeten Künstlern wie Rainald Grebe oder dem Bachmann-Preisträger Peter Wawerzinek sind Herzenssache.